Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Auseinandersetzung mit Rassismus im Hochschulkontext (Präsenz)
Die titelgebende Frage, „Was darf ich denn überhaupt noch sagen?“ begegnet uns aktuell in Debatten um Gleichberechtigung und Inklusion recht häufig. Oft wird sie von genau jenen gestellt, die eigentlich sehr viel sagen ‚dürfen‘ bzw. die eigentlich von sehr vielen Menschen gehört werden. Verändert hat sich allenfalls, dass das, was sie sagen, nicht mehr unwidersprochen stehen bleibt. Daher dient diese Frage meist dazu, die Kritik am eigenen diskriminierenden Verhalten oder Aussagen zu delegitimieren.
Wie wir rassistische oder allgemein diskriminierende Haltungen und Aussagen als solche im Seminarkontext erkennen können, ist eines der zentralen Themen des Workshops. Wir setzen uns mit menschenverachtenden Einstellungen und der Haltung des kritischen weiß-Seins auseinander. Gemeinsam erarbeiten wir, wie wir als Lehrende einen guten Umgang im Seminar finden können, wenn uns dort Rassismus begegnet.
Die Teilnehmer*innen:
- erwerben Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, insbesondere Rassismen, die im Rahmen von Hochschulseminaren artikuliert oder zum Ausdruck gebracht werden.
- erlernen diese Einstellungen zu erkennen und einen guten Umgang damit für die Seminarsituation zu finden.
- entwickeln eine Haltung, um sich im Hochschulkontext und Alltag solidarisch mit von Diskriminierung Betroffenen zu verhalten.
Kostenhinweis:
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 160€ pro Workshop-Tag (8 Arbeitseinheiten) pro Teilnehmer*in wird für Lehrende und wiss. Nachwuchs der Universität zu Köln in der Regel von den Dekanaten der jeweiligen Fakultät übernommen. Für die Philosophische Fakultät können Einschränkungen gelten. Ausführliche Informationen zu Kosten und Bedingungen der Teilnahme finden Sie auf der Website des ZHD unter AGBs. Bei Rückfragen zum Programm stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
