Psychologische Sicherheit und strukturelle Gewalt
Zielgruppe: Interessierte Lehrende aller Fakultäten
Modul: Basis/Erweiterung
Themenfeld: Lehren und Lernen
Arbeitseinheiten: 5
Trainer:innen: Dr. Andrea Schlicker, Jan Smetana, M. A.
Wintersemester 25/26: 25.3. (10 – 15 Uhr)
Anmeldefristen: 19.3.
Teilnehmer:innen mind.: 5 (bei weniger Anmeldungen behalten wir uns vor den Kurs abzusagen)
Format: Präsenz
Inhalt:
Psychologische Sicherheit und strukturelle Gewalt sind zwei zentrale, aber oft wenig explizit thematisierte Dimensionen von Lehr- und Lernkulturen. In diesem interaktiven Workshop setzen wir uns mit den Grundlagen beider Konzepte auseinander und reflektieren, wie Machtverhältnisse, unausgesprochene Normen und institutionelle Rahmenbedingungen Lernprozesse beeinflussen können. Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Erfahrungen, Fallbeispielen und praxisnahen Szenarien, um Unsicherheiten, Barrieren und Ausschlussmechanismen sichtbar zu machen. Darauf aufbauend entwickeln sie Strategien, mit denen psychologische Sicherheit in Lehrveranstaltungen gestärkt werden kann – etwa durch transparente Kommunikation, empowernde Moderation, sensible Lernraumgestaltung und klare Umgangsformen in schwierigen Situationen. Der Workshop richtet sich an Lehrende aller Fachbereiche, die ihre Lehre inklusiver, reflektierter und sicherer gestalten möchten und dafür Ansätze auf individueller, interaktionaler und struktureller Ebene kennenlernen wollen.
Lernziele:
Nach Abschluss des Workshops können die Teilnehmenden:
- die Konzepte struktureller Gewalt und psychologischer Sicherheit erklären und deren Bedeutung für Lehr-/Lernprozesse einordnen.
- eigene Erfahrungen mit Sicherheit und Unsicherheit reflektieren, um persönliche Wahrnehmungsmuster und deren Einfluss auf die eigene Lehrrolle zu erkennen.
- strukturelle Barrieren und Machtverhältnisse in Lehrkontexten identifizieren, indem sie Fallbeispiele analysieren und deren Auswirkungen auf Studierende beschreiben.
- Strategien zur Förderung psychologischer Sicherheit entwickeln, u. a. durch transparente Kommunikation, konsistente Rahmensetzung, partizipative Methoden und achtsame Moderation.
