Positive Fehlerkultur: Fehler als Chance für das Lernen (SoSe 26)

In der Stadt Donogoo-Tonka, die infolge eines wissenschaftlichen Fehlers entstanden ist, werden ein Tempel und eine Kolossalstatue für die Gottheit des wissenschaftlichen Irrtums errichtet. Die gleichnamige satirische Filmgeschichte des französischen Schriftstellers Jules Romains aus dem Jahr 1920 stellt einen selbstironischen Impuls zur Umwertung der gängigen Fehlerkultur dar. Denn eine positive Fehlerkultur ist eine ergiebige Ressource in Lehre und Forschung. Durch diese positive Einstellung werden Fehler als Chance wahrgenommen, die den Studierenden einen nachhaltigen Lernerfolg ermöglichen. Dafür sind Feedbacks der Lehrenden entscheidend. Darüber hinaus können Fehler – nicht nur in der forschenden Lehre – das Potenzial haben, alternative und innovative Sichtweisen auf Forschungsparadigmen, methodische Vorgehensweisen und Untersuchungsobjekte anzustoßen.

Aufbauend auf den Grundlagen einer breiteren Feedbackkultur werden wir zunächst den Zusammenhang zwischen Fehlern und Feedbacks genauer betrachten, um eine positive Fehlerkultur in der Lehr-Lernbeziehung einzuleiten und aktiv zu leben. Anschließend werden wir auf Basis unserer Erfahrungen Praxisbeispiele diskutieren und anhand dieser mögliche Methoden und Strategien thematisieren. Zudem werden wir in Paar- oder Gruppenarbeit drei bis vier konkrete Szenarien auswählen und entwickeln. Diese werden im Plenum präsentiert, diskutiert und reflektiert.

Termin: 22.06.2026

Datum

22.Juni.2026

Uhrzeit

9:00 - 17:00

Weitere Informationen und Anmeldung

Weiterlesen

Themenfelder

Themenfeld 4: Feedback und Evaluation

Veranstaltungsort

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Veranstalter

Universität Bonn, Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH)
E-Mail
bzh-qualifizierung@uni-bonn.de
Weiterlesen