Lehre, die aktiviert!
Lehre ist, wenn nur eine*r spricht… Wie gelingt es, Studierende aus der passiven Rolle als Zuhörer*innen herauszuholen, sie zu beteiligen, (kognitiv) zu aktivieren oder sogar Bewegung ins Lernen zu bringen? Wie kann Lehre zu einem Raum werden, in dem nicht nur gelehrt, sondern wirklich gelernt wird und Studierende ihre Kompetenzen erlebbar weiterentwickeln können? Was kann ich als Lehrende tun, um soziale Interaktion, Beziehung, Dialog und Feedback zu stärken?
Im Workshop probieren wir verschiedene Möglichkeiten aus, wie Lernen aktiv gestaltet werden kann. Die Reflexion eigener Lernerfahrungen ebenso wie die Frage danach, was uns im Weg steht, um die Unidirektionalität der Kommunikation zu verlassen, dienen als Ausganspunkt und Gegenstand für kollegialen Austausch. Ein erster Ansatzpunkt führt über die Stoffreduktion zu sinnvollen Aktivitäten, die in der eigenen fachlichen Lehre angeregt werden können. Verschiedene aktivierende Methoden (kooperativ/kollaborativ, reflexiv, visuell) werden vermittelt sowie exemplarisch erprobt. Auch mit der Gestaltung lernförderlicher Fragen als einfachstes Mittel, Interaktion mit der Gruppe zu fördern, setzen wir uns auseinander.
Der Workshop verfolgt das Ziel, das eigene Methodenrepertoire anzureichern und v.a. durch Aktivitäten und Methoden zu ergänzen, die mit wenig Aufwand und bei Bedarf auch spontan eingesetzt werden können.
