HD 25 Ambiguitätstoleranz in der Lehre fördern
Ambiguitätstoleranz ist ein zentrales Element von Wissenschaft und von Demokratie: beide leben davon, Mehrdeutigkeit, Komplexität und auch Unsicherheit sichtbar zu benennen, auszuhalten und möglichst produktiv damit umzugehen. Der Workshop eröffnet einen Raum für Austausch, Reflexion und konkrete Ansätze, wie diese Haltung im Hochschul- und Arbeitskontext gestärkt werden kann. Nach einer Klärung des Konzepts Ambiguitätstoleranz diskutieren wir z. B. folgende Fragen:
- Wie können Sie als Lehrende Ambiguitätstoleranz selbst leben und zugleich in Ihrem Umfeld fördern?
- Wie kann die Ambiguität, die der Wissenschaft von Natur aus innewohnt, in der Lehre gezeigt, praktiziert und als Haltung eingeübt werden?
- Wie kann die Gestaltung von Lehrveranstaltungen Ambiguitätstoleranz bei Studierenden und Lehrenden fördern?
Ziel des Workshops ist es Möglichkeiten sichtbar zu machen, wie über das Konzept der Ambiguitätstoleranz Elemente demokratischer Bildung im (Lehr-)Alltag ganz selbstverständlich integriert werden können.
