Das Portfolio als Prüfungs- und Lernformat

Inhalte Es gibt viele praktische Gründe, in Lehrveranstaltungen und Modulen das Portfolio als Prüfungsformat einzusetzen, z.B. um Teilleistungen in einem Modul abzubilden oder um eine semesterbegleitende Erarbeitung der (formativen oder summativen) Prüfungsleistung zu ermöglichen. Die didaktischen Gründe für den Einsatz von Portfolios in der Lehre geraten dabei häufig in den Hintergrund. So ist die Idee der Portfolioarbeit ursprünglich aus dem Desiderat entstanden, in Prüfungen die alleinige Fokussierung auf ein Produkt durch eine Verschiebung in Richtung Prozessorientierung zu ersetzen. Das Portfolio soll so nicht ausschließlich ein Prüfungsformat, sondern auch ein Lernformat darstellen. Um die Prozesshaftigkeit des Lernens abbilden und nachverfolgen zu können, sind Reflexionsanteile daher integraler Bestandteil der Portfolioarbeit und somit der Prüfungsleistung. In diesem Workshop diskutieren wir unterschiedliche Formen und didaktische Funktionen von Portfolioarbeit. Dies schließt unterschiedliche Dimensionen und Ebenen von Reflexion als zentralem Bestandteil – und Lernziel – der Portfolioarbeit mit ein. Ausgehend von dieser Grundlage haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Einsatz von Portfolioarbeit – ob als Lern- oder als Prüfungsformat – in ihrer Lehrveranstaltung differenzierter und zielgerichteter zu planen und zu gestalten. Gebühren Die Teilnahmegebühr in Höhe von 100,-€ wird für Lehrende der DSHS übernommen. Externe Lehrende (Mitgliedshochschulen im Netzwerk Hochschuldidaktik NRW): 50,-€

Datum
14.Sep..2026
Uhrzeit
9:00 - 17:00
Weitere Informationen und Anmeldung
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Themenfelder
Themenfeld 2: Prüfen und Bewerten
Veranstaltungsort
Deutsche Sporthochschule Köln
Veranstalter
Deutsche Sporthochschule Köln, Bereich Hochschuldidaktik
E-Mail hochschuldidaktik@dshs-koeln.de
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