HD 12 Neurodiversität in der Lehre: Mythen, Methoden und Machbarkeit
Im Hochschulalltag bleiben Barrieren für viele Studierende häufig unsichtbar – bis Lehrende merken, dass Studierende unterschiedliche Bedarfe in Kommunikation, Informationsverarbeitung und im Umgang mit Belastungen mitbringen.
Der Workshop beschäftigt sich mit „Neurodiversität“: einer natürlichen Vielfalt der Lern- und Arbeitsweisen sowie verschiedener Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstile. Dabei räumen wir mit verbreiteten Mythen auf und zeigen praxistaugliche Ansätze, wie Lehr-Lernumgebungen so gestaltet werden können, dass möglichst alle Studierenden profitieren, ohne bestimmte Gruppen in der Lehre als „besonders“ zu markieren.
Ein Schwerpunkt liegt auf Universal Design for Learning (UDL). UDL kann helfen, Lehrveranstaltungen mit überschaubarem Aufwand variabler zu gestalten – z.B. durch Lernwege und Wahlmöglichkeiten bei gleichbleibenden Anforderungen und Rahmenbedingungen. So werden Zugänge erleichtert und Hürden reduziert, ohne einzelne Bedarfe explizit zu benennen.
