HD 12 Ausgrenzung und Diskriminierung in der Hochschullehre

​​Viele Lehrende kennen Situationen in Lehrveranstaltungen, in denen sie mit politischen Statements, ausgrenzenden, frauenfeindlichen oder rassistischen Äußerungen konfrontiert sind. Nicht immer sind wir darauf vorbereitet, nicht immer wissen wir, wie wir ad hoc darauf reagieren können. War das nur ein “lockerer Spruch”, oder war das eine ausgrenzende Äußerung, auf die ich reagieren muss? Sollte das “nur” lustig sein, oder war die Grenze zum Rassismus überschritten? Wie beziehe ich Stellung für Toleranz und Demokratie im sogenannten “postfaktischen” Zeitalter? Diese Fragen beschäftigen Lehrende an allen Hochschulen.

Im Workshop wollen wir zunächst einige Begriffe bestimmen und anhand wissenschaftlicher Definitionen etwas Klarheit in das Dickicht bringen: Vielfalt, Integration, Rassismus, Radikalismus, Populismus, Nationalismus. Welche Formen der Ausgrenzung und der politischen Grenzüberschreitung erleben wir in Lehrveranstaltungen und in der Hochschule? Wie gehen wir damit um? Und wie können wir angemessen eingreifen?

Weiter kann darüber nachgedacht werden, inwiefern Überlegungen zum Umgang mit Ausgrenzungen und Radikalisierungen einen festen Ort in der Lehre erhalten sollten.

  • Sprache: DE

Datum

05.Nov.2024

Uhrzeit

9:30 - 17:00

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Themenfelder

Themenfeld 1: Lehren und Lernen

Ort

Ruhr-Universität Bochum

Veranstalter

Zentrum für Wissenschaftsdidaktik, Bereich Hochschuldidaktik
E-Mail
hochschuldidaktik@rub.de

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