{"version":"1.0","provider_name":"Netzwerk Hochschuldidaktik NRW","provider_url":"https:\/\/hd-nrw.de\/en\/","author_name":"8ideen","author_url":"https:\/\/hd-nrw.de\/en\/author\/8ideen\/","title":"Qualifizierungsprogramm (EN) - Netzwerk Hochschuldidaktik NRW","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"p03EML0Osu\"><a href=\"https:\/\/hd-nrw.de\/en\/qualifizierungsprogramm-2\/\">Qualifizierungsprogramm (EN)<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/hd-nrw.de\/en\/qualifizierungsprogramm-2\/embed\/#?secret=p03EML0Osu\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Qualifizierungsprogramm (EN)&#8221; &#8212; Netzwerk Hochschuldidaktik NRW\" data-secret=\"p03EML0Osu\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/hd-nrw.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","description":"Teilnehmende des Zertifikatsprogramms entwickeln zum einen ein professionelles Selbstverst\u00e4ndnis als Lehrende und leisten zum anderen einen Beitrag zur Qualit\u00e4tssicherung in Studium und Lehre. Dar\u00fcber hinaus erhalten sie ein Zertifikat mit deutschlandweiter G\u00fcltigkeit gem\u00e4\u00df den Qualit\u00e4tsstandards der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Hochschuldidaktik (dghd) und damit einen formalen Nachweis ihrer p\u00e4dagogischen Eignung, der nicht nur an Hochschulen, sondern allgemein in der Erwachsenenbildung von Wert ist \u2013 national und international.  Umfang Das Zertifikatsprogramm im Umfang von 200 bis 240 Arbeitseinheiten (1 AE entspricht 45 Minuten) gliedert sich in drei Module, die jeweils mit einem Teilzertifikat abschlie\u00dfen: das Basismodul, das Erweiterungsmodul und das Vertiefungsmodul. Ziel Ziel des Programms ist es, Lehrenden an Hochschulen im Hinblick auf alle ihre Kernaufgaben im Bereich Lehre kompetenzorientierte Weiterbildungsinhalte anzubieten, die systematisch aufeinander bezogen sind. So werden Lehrende unter anderem dabei unterst\u00fctzt, lernzielorientiert zu lehren sowie transparent und fair zu pr\u00fcfen. Weitere Kompetenzen, die Lehrende in der Hochschule ben\u00f6tigen, betreffen die konstruktive Beratung der Studierenden, die Mitwirkung an der Gestaltung von Evaluationen von Lehrveranstaltungen und Studieng\u00e4ngen sowie fachbezogene oder fach\u00fcbergreifende innovative Entwicklungen in Lehre und Studium. Das Zertifikatsprogramm f\u00f6rdert diese Kompetenzen und baut sie individuell aus. Netzwerk Das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, gegr\u00fcndet 2003, ist ein Zusammenschluss von 15 Hochschu\u00adlen in NRW. Die an den beteiligten Standorten zust\u00e4ndigen Einrichtungen verfolgen das gemein\u00adsame Ziel, qualifizierte Lehrkompetenz als festen Bestandteil der akademischen Personalentwicklung f\u00fcr den Bereich Lehre und Wissenschaft zu etablieren. Daf\u00fcr hat das Netzwerk mit dem Programm Professionelle Lehrkompetenz f\u00fcr die Hochschule eine fundierte hochschul\u00addidaktische Quali\u00adfizierung geschaffen, die mit dem gleichnamigen Zertifikat abschlie\u00dft.  Der Netzwerkgedanke erm\u00f6glicht es den Teilnehmenden an den beteiligten Hochschulen Veranstaltungen an allen Mitgliedshochschulen zu belegen und f\u00fcr das NRW-Zertifikat zu nutzen.  Modul 1: Basis Im Basismodul behandeln Sie Grundfragen des Lehrens und Lernens. Sie lernen, wie Sie Ihre wissenschaftlichen Inhalte in unterschiedlichen Lehr-\/ Lernsituationen f\u00fcr Ihre Studierenden aufbereiten.  Modul 2: Erweiterung Im Erweiterungsmodul erhalten Sie die Gelegenheit, auf Ihren hochschuldidaktischen Kompetenzen aus dem Basismodul aufzubauen und diese zu erweitern.  Modul 3: Vertiefung Im Vertiefungsmodul k\u00f6nnen Sie Ihre hochschuldidaktischen Kompetenzen mit einer Projektarbeit in Ihrem individuellen Interessensschwerpunkt vervollst\u00e4ndigen.  1. Themenfeld: Lehren und Lernen Erfahren Sie alles \u00fcber Lernen als Prozess und wie Sie ihn nutzen, um Ihre Lehre zu verbessern. Lehre zu gestalten, Studierende f\u00fcr das Lernen zu motivieren und zu aktivieren sowie Lernen zu initiieren und als Prozess zu verstehen \u2013 das sind Kernaufgaben einer jeden Lehrperson. Vor diesem Hintergrund ist es f\u00fcr Lehrende bedeutsam, sich mit Grundlagen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen. So wird der Frage nachgegangen, wie Lehrt\u00e4tigkeit und Lernprozesse zusammenh\u00e4ngen und was dies f\u00fcr die Gestaltung, Planung, Umsetzung und Reflexion der eigenen Lehre bedeutet.  2. Themenfeld: Pr\u00fcfen und Bewerten Erproben Sie, wie Sie Pr\u00fcfungen konzeptionieren und sie sinnvoll in den Lernprozess einbinden. Pr\u00fcfungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Studiums und erf\u00fcllen selektive, didaktische und motivationale Funktionen. Auch Lehrende, die selbst keine Pr\u00fcfungen abnehmen, tragen im Sinne des Constructive Alignment zum Kompetenzerwerb und zur Kompetenz\u00fcberpr\u00fcfung bei. Ziel des Themenfelds ist es daher, Lehrende f\u00fcr die Bedeutung von Hochschulpr\u00fcfungen im gesamten Lernprozess der Studierenden zu sensibilisieren und den Aufbau eines Methodenrepertoires zur Konzeption und Durchf\u00fchrung von Pr\u00fcfungen zu erm\u00f6glichen.  3. Themenfeld: Studierende beraten Erproben Sie, Studierende gewinnbringend und professionell zu beraten. Die Beratung von Studierenden ist Teil der grundst\u00e4ndigen hochschulischen Lehre und umfasst inhaltlich ein sehr weites Spektrum sowohl fachwissenschaftlicher als auch studienstruktureller Fragestellungen. Um Beratungen anlassbezogen, wertsch\u00e4tzend, zeit\u00f6konomisch und zielorientiert gestalten und Studierende auf ihrem Weg zum Studienerfolg in angemessenem Rahmen unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen, entwickeln Lehrende im Themenfeld \u201eStudierende beraten\u201c eine individuelle Beratungshaltung, die sich an professionellen Standards orientiert.  4. Themenfeld: Feedback und Evaluation Entdecken Sie verschiedene Feedback- und Evaluationsverfahren f\u00fcr Ihre Lehre und Ihren Alltag an der Hochschule. Das Geben und Nehmen von Feedback ist ein essentieller Bestandteil von Lehre \u2013 zwischen Lehrenden und Studierenden ebenso wie im kollegialen Austausch. Indem es Lehrenden gelingt, in einen wertsch\u00e4tzenden Austausch mit allen betroffenen Akteuren der Hochschule zu kommen, bef\u00f6rdern sie die Qualit\u00e4tsentwicklung ihrer eigenen Lehre im Speziellen und der Lehre an der ganzen Hochschule im Allgemeinen. Dazu lernen sie Feedback- und Evaluationsverfahren kennen und entwickeln Adaptionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die eigene Lehre.  5. Themenfeld: Innovation in Studium und Lehre entwickeln Experimentieren Sie damit, Ihre Lehrkonzepte innovativ weiterzuentwickeln und stets den neuen Standards anzupassen. Ziel des Themenfelds ist der Transfer erworbener hochschuldidaktischer Kompetenzen auf den eigenen Lehr- und Forschungskontext im Rahmen eines innovativen Lehr-\/Lernprojekts. Lehrende werden daf\u00fcr sensibilisiert, dass einmal erlernte Konzepte nicht statisch sind, sondern kontinuierlicher Weiterentwicklung durch Evaluation und Reflexion bed\u00fcrfen.  Thema 1: Rolle und Haltung Was sind Ihre verschiedenen Rollen als Lehrperson und wie passen Sie sich den unterschiedlichen Erwartungen an? Eine fundierte, reflektierte und somit professionelle Haltung ist Grundvoraussetzung f\u00fcr eine gelingende Lehrt\u00e4tigkeit \u2013 in einer Lehrveranstaltung ebenso wie in der Beratung, in Pr\u00fcfungssituationen, R\u00fcckmeldegespr\u00e4chen wie auch in der internen Kommunikation, z.B. bei der Planung eines Studiengangs. Eine solche professionelle Haltung entwickeln Lehrende, indem sie sich bewusst machen, dass mit verschiedenen Aufgaben unterschiedliche Rollenerwartungen und m\u00f6gliche Rollenkonflikte verkn\u00fcpft sind. In den Fortbildungen erhalten sie Gelegenheit, sich mit Rollenerwartungen in verschiedenen Kontexten und Konstellationen auseinanderzusetzen. Durch die Reflexion von Erwartungen, die von Personen aus dem Lehrumfeld ge\u00e4u\u00dfert werden, sowie durch das Hinterfragen der eigenen Haltung kann die pers\u00f6nliche Verortung und Positionierung als Lehrende\/r erfolgen.  Thema 2: Digitalisierung Wie lassen sich digitale Medien in der wissenschaftlichen Lehre einsetzen? Die Integration digitaler Medien in Lehr-Lern-Prozesse nimmt einen immer gr\u00f6\u00dferen Umfang an und wird zuk\u00fcnftig an allen Hochschulen zu den fundamentalen Elementen der universit\u00e4ren Lehre geh\u00f6ren. Digitale Medien sind dabei jedoch \u2013 wie alle didaktischen Methoden \u2013 nicht als Selbstzweck, sondern aufgrund des mit ihnen verbundenen didaktischen Mehrwerts einzusetzen. Hierzu geh\u00f6rt bspw. die bessere Passung an die Anforderungen der anvisierten Zielgruppe oder das Erreichen spezifischer Lehr-Lernziele.  Das Zertifikatsprogramm bietet hier eine M\u00f6glichkeit, Lehrkompetenzen f\u00fcr den Einsatz digitaler Medien zu erwerben bzw. vorhandene Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist, dass Lehrende didaktische Entscheidungen vor dem Hintergrund einer stetig im Wandel begriffenen, durch Digitalisierung gepr\u00e4gten Gesellschaft regelm\u00e4\u00dfig hinterfragen und weiterentwickeln.  Thema 3: Diversity Wie werden Sie als Lehrperson der Verschiedenheit von Menschen, Prozessen und Aufgaben an modernen Hochschulen gerecht? Lehre und Forschung und die damit verbundenen Prozesse und Arbeitsbereiche an Hochschulen sind hochgradig divers. Diese Verschiedenheit von Menschen, Prozessen und Aufgaben ist eine Bereicherung, die im Lehr- und Forschungsalltag aber auch eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich bringen kann. Das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW setzt sich in seinem Weiterbildungsprogramm f\u00fcr die Sensibilisierung f\u00fcr und die Reflexion von Diversit\u00e4t im Kontext Hochschule ein und unterst\u00fctzt seine Teilnehmenden bei der sinnvollen Nutzung von Diversity. Dabei bezieht sich das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW auf die Diversity-Dimensionen im Kontext Hochschule nach Boomers\/Nitzscke und Gardenswartz\/Rowe.","thumbnail_url":"https:\/\/hd-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/foto_programm.jpg"}