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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Netzwerk Hochschuldidaktik NRW</provider_name><provider_url>https://hd-nrw.de/en/</provider_url><author_name>8ideen</author_name><author_url>https://hd-nrw.de/en/author/8ideen/</author_url><title>Qualifizierungsprogramm (EN) - Netzwerk Hochschuldidaktik NRW</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="RDo0luKQuF"&gt;&lt;a href="https://hd-nrw.de/en/qualifizierungsprogramm-2/"&gt;Qualifizierungsprogramm (EN)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://hd-nrw.de/en/qualifizierungsprogramm-2/embed/#?secret=RDo0luKQuF" width="600" height="338" title="&#x201C;Qualifizierungsprogramm (EN)&#x201D; &#x2014; Netzwerk Hochschuldidaktik NRW" data-secret="RDo0luKQuF" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script&gt;
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</html><description>Teilnehmende des Zertifikatsprogramms entwickeln zum einen ein professionelles Selbstverst&#xE4;ndnis als Lehrende und leisten zum anderen einen Beitrag zur Qualit&#xE4;tssicherung in Studium und Lehre. Dar&#xFC;ber hinaus erhalten sie ein Zertifikat mit deutschlandweiter G&#xFC;ltigkeit gem&#xE4;&#xDF; den Qualit&#xE4;tsstandards der Deutschen Gesellschaft f&#xFC;r Hochschuldidaktik (dghd) und damit einen formalen Nachweis ihrer p&#xE4;dagogischen Eignung, der nicht nur an Hochschulen, sondern allgemein in der Erwachsenenbildung von Wert ist &#x2013; national und international.  Umfang Das Zertifikatsprogramm im Umfang von 200 bis 240 Arbeitseinheiten (1 AE entspricht 45 Minuten) gliedert sich in drei Module, die jeweils mit einem Teilzertifikat abschlie&#xDF;en: das Basismodul, das Erweiterungsmodul und das Vertiefungsmodul. Ziel Ziel des Programms ist es, Lehrenden an Hochschulen im Hinblick auf alle ihre Kernaufgaben im Bereich Lehre kompetenzorientierte Weiterbildungsinhalte anzubieten, die systematisch aufeinander bezogen sind. So werden Lehrende unter anderem dabei unterst&#xFC;tzt, lernzielorientiert zu lehren sowie transparent und fair zu pr&#xFC;fen. Weitere Kompetenzen, die Lehrende in der Hochschule ben&#xF6;tigen, betreffen die konstruktive Beratung der Studierenden, die Mitwirkung an der Gestaltung von Evaluationen von Lehrveranstaltungen und Studieng&#xE4;ngen sowie fachbezogene oder fach&#xFC;bergreifende innovative Entwicklungen in Lehre und Studium. Das Zertifikatsprogramm f&#xF6;rdert diese Kompetenzen und baut sie individuell aus. Netzwerk Das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, gegr&#xFC;ndet 2003, ist ein Zusammenschluss von 15 Hochschu&#xAD;len in NRW. Die an den beteiligten Standorten zust&#xE4;ndigen Einrichtungen verfolgen das gemein&#xAD;same Ziel, qualifizierte Lehrkompetenz als festen Bestandteil der akademischen Personalentwicklung f&#xFC;r den Bereich Lehre und Wissenschaft zu etablieren. Daf&#xFC;r hat das Netzwerk mit dem Programm Professionelle Lehrkompetenz f&#xFC;r die Hochschule eine fundierte hochschul&#xAD;didaktische Quali&#xAD;fizierung geschaffen, die mit dem gleichnamigen Zertifikat abschlie&#xDF;t.  Der Netzwerkgedanke erm&#xF6;glicht es den Teilnehmenden an den beteiligten Hochschulen Veranstaltungen an allen Mitgliedshochschulen zu belegen und f&#xFC;r das NRW-Zertifikat zu nutzen.  Modul 1: Basis Im Basismodul behandeln Sie Grundfragen des Lehrens und Lernens. Sie lernen, wie Sie Ihre wissenschaftlichen Inhalte in unterschiedlichen Lehr-/ Lernsituationen f&#xFC;r Ihre Studierenden aufbereiten.  Modul 2: Erweiterung Im Erweiterungsmodul erhalten Sie die Gelegenheit, auf Ihren hochschuldidaktischen Kompetenzen aus dem Basismodul aufzubauen und diese zu erweitern.  Modul 3: Vertiefung Im Vertiefungsmodul k&#xF6;nnen Sie Ihre hochschuldidaktischen Kompetenzen mit einer Projektarbeit in Ihrem individuellen Interessensschwerpunkt vervollst&#xE4;ndigen.  1. Themenfeld: Lehren und Lernen Erfahren Sie alles &#xFC;ber Lernen als Prozess und wie Sie ihn nutzen, um Ihre Lehre zu verbessern. Lehre zu gestalten, Studierende f&#xFC;r das Lernen zu motivieren und zu aktivieren sowie Lernen zu initiieren und als Prozess zu verstehen &#x2013; das sind Kernaufgaben einer jeden Lehrperson. Vor diesem Hintergrund ist es f&#xFC;r Lehrende bedeutsam, sich mit Grundlagen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen. So wird der Frage nachgegangen, wie Lehrt&#xE4;tigkeit und Lernprozesse zusammenh&#xE4;ngen und was dies f&#xFC;r die Gestaltung, Planung, Umsetzung und Reflexion der eigenen Lehre bedeutet.  2. Themenfeld: Pr&#xFC;fen und Bewerten Erproben Sie, wie Sie Pr&#xFC;fungen konzeptionieren und sie sinnvoll in den Lernprozess einbinden. Pr&#xFC;fungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Studiums und erf&#xFC;llen selektive, didaktische und motivationale Funktionen. Auch Lehrende, die selbst keine Pr&#xFC;fungen abnehmen, tragen im Sinne des Constructive Alignment zum Kompetenzerwerb und zur Kompetenz&#xFC;berpr&#xFC;fung bei. Ziel des Themenfelds ist es daher, Lehrende f&#xFC;r die Bedeutung von Hochschulpr&#xFC;fungen im gesamten Lernprozess der Studierenden zu sensibilisieren und den Aufbau eines Methodenrepertoires zur Konzeption und Durchf&#xFC;hrung von Pr&#xFC;fungen zu erm&#xF6;glichen.  3. Themenfeld: Studierende beraten Erproben Sie, Studierende gewinnbringend und professionell zu beraten. Die Beratung von Studierenden ist Teil der grundst&#xE4;ndigen hochschulischen Lehre und umfasst inhaltlich ein sehr weites Spektrum sowohl fachwissenschaftlicher als auch studienstruktureller Fragestellungen. Um Beratungen anlassbezogen, wertsch&#xE4;tzend, zeit&#xF6;konomisch und zielorientiert gestalten und Studierende auf ihrem Weg zum Studienerfolg in angemessenem Rahmen unterst&#xFC;tzen zu k&#xF6;nnen, entwickeln Lehrende im Themenfeld &#x201E;Studierende beraten&#x201C; eine individuelle Beratungshaltung, die sich an professionellen Standards orientiert.  4. Themenfeld: Feedback und Evaluation Entdecken Sie verschiedene Feedback- und Evaluationsverfahren f&#xFC;r Ihre Lehre und Ihren Alltag an der Hochschule. Das Geben und Nehmen von Feedback ist ein essentieller Bestandteil von Lehre &#x2013; zwischen Lehrenden und Studierenden ebenso wie im kollegialen Austausch. Indem es Lehrenden gelingt, in einen wertsch&#xE4;tzenden Austausch mit allen betroffenen Akteuren der Hochschule zu kommen, bef&#xF6;rdern sie die Qualit&#xE4;tsentwicklung ihrer eigenen Lehre im Speziellen und der Lehre an der ganzen Hochschule im Allgemeinen. Dazu lernen sie Feedback- und Evaluationsverfahren kennen und entwickeln Adaptionsm&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r die eigene Lehre.  5. Themenfeld: Innovation in Studium und Lehre entwickeln Experimentieren Sie damit, Ihre Lehrkonzepte innovativ weiterzuentwickeln und stets den neuen Standards anzupassen. Ziel des Themenfelds ist der Transfer erworbener hochschuldidaktischer Kompetenzen auf den eigenen Lehr- und Forschungskontext im Rahmen eines innovativen Lehr-/Lernprojekts. Lehrende werden daf&#xFC;r sensibilisiert, dass einmal erlernte Konzepte nicht statisch sind, sondern kontinuierlicher Weiterentwicklung durch Evaluation und Reflexion bed&#xFC;rfen.  Thema 1: Rolle und Haltung Was sind Ihre verschiedenen Rollen als Lehrperson und wie passen Sie sich den unterschiedlichen Erwartungen an? Eine fundierte, reflektierte und somit professionelle Haltung ist Grundvoraussetzung f&#xFC;r eine gelingende Lehrt&#xE4;tigkeit &#x2013; in einer Lehrveranstaltung ebenso wie in der Beratung, in Pr&#xFC;fungssituationen, R&#xFC;ckmeldegespr&#xE4;chen wie auch in der internen Kommunikation, z.B. bei der Planung eines Studiengangs. Eine solche professionelle Haltung entwickeln Lehrende, indem sie sich bewusst machen, dass mit verschiedenen Aufgaben unterschiedliche Rollenerwartungen und m&#xF6;gliche Rollenkonflikte verkn&#xFC;pft sind. In den Fortbildungen erhalten sie Gelegenheit, sich mit Rollenerwartungen in verschiedenen Kontexten und Konstellationen auseinanderzusetzen. Durch die Reflexion von Erwartungen, die von Personen aus dem Lehrumfeld ge&#xE4;u&#xDF;ert werden, sowie durch das Hinterfragen der eigenen Haltung kann die pers&#xF6;nliche Verortung und Positionierung als Lehrende/r erfolgen.  Thema 2: Digitalisierung Wie lassen sich digitale Medien in der wissenschaftlichen Lehre einsetzen? Die Integration digitaler Medien in Lehr-Lern-Prozesse nimmt einen immer gr&#xF6;&#xDF;eren Umfang an und wird zuk&#xFC;nftig an allen Hochschulen zu den fundamentalen Elementen der universit&#xE4;ren Lehre geh&#xF6;ren. Digitale Medien sind dabei jedoch &#x2013; wie alle didaktischen Methoden &#x2013; nicht als Selbstzweck, sondern aufgrund des mit ihnen verbundenen didaktischen Mehrwerts einzusetzen. Hierzu geh&#xF6;rt bspw. die bessere Passung an die Anforderungen der anvisierten Zielgruppe oder das Erreichen spezifischer Lehr-Lernziele.  Das Zertifikatsprogramm bietet hier eine M&#xF6;glichkeit, Lehrkompetenzen f&#xFC;r den Einsatz digitaler Medien zu erwerben bzw. vorhandene Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist, dass Lehrende didaktische Entscheidungen vor dem Hintergrund einer stetig im Wandel begriffenen, durch Digitalisierung gepr&#xE4;gten Gesellschaft regelm&#xE4;&#xDF;ig hinterfragen und weiterentwickeln.  Thema 3: Diversity Wie werden Sie als Lehrperson der Verschiedenheit von Menschen, Prozessen und Aufgaben an modernen Hochschulen gerecht? Lehre und Forschung und die damit verbundenen Prozesse und Arbeitsbereiche an Hochschulen sind hochgradig divers. Diese Verschiedenheit von Menschen, Prozessen und Aufgaben ist eine Bereicherung, die im Lehr- und Forschungsalltag aber auch eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich bringen kann. Das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW setzt sich in seinem Weiterbildungsprogramm f&#xFC;r die Sensibilisierung f&#xFC;r und die Reflexion von Diversit&#xE4;t im Kontext Hochschule ein und unterst&#xFC;tzt seine Teilnehmenden bei der sinnvollen Nutzung von Diversity. Dabei bezieht sich das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW auf die Diversity-Dimensionen im Kontext Hochschule nach Boomers/Nitzscke und Gardenswartz/Rowe.</description><thumbnail_url>https://hd-nrw.de/wp-content/uploads/2018/10/foto_programm.jpg</thumbnail_url></oembed>
